Mittwoch, 5. Februar 2020

Warum versteckt sich der biblische Gott vor den Menschen?




Dies ist eine durchaus berechtigte Frage. Wenn der biblische Gott tatsächlich existiert und Er allmächtig ist, warum dann dieses seltsame Versteckspiel? Er könnte sich doch für alle sichtbar ab und an am Himmel zeigen, eine kleine Rede halten und alle Unklarheiten wären ein für alle Male beseitigt! Warum macht  Er das nicht und lässt uns stattdessen im Unklaren und weiter im Trüben fischen?
    An dieser Stelle kann ich eigentlich nur auf die Bibel verweisen. Sie spricht von einem Sündenfall (1. Mose 3), der uns in einen Zustand der ( Sterblichkeit und) Gottesferne gebracht hat. Und dieser Zustand erst am Tage der Wiederkunft Jesu enden wird, wenn alle Welt Ihn sehen wird. (lukas 21,27)

Natürlich kann man diese biblischen Behauptungen bezweifeln oder für Unsinn erachten, aber zwingend widerlegen kann man sie nicht. Und wenn tatsächlich wahr, würde es den sich grundsätzlich verbergenden Gott durchaus erklären.
  Ein sich im Verborgenen haltender Gott, der aber grundsätzlich - laut Bibel – bereit ist, sich Menschen zu offenbaren. Vornehmlich denen, die Ihn ernsthaft suchen!
Zur Vertiefung dieses Gedankens:  Lothars Suchen und Finden

Samstag, 1. Februar 2020

Geschehen Gotteserscheinungen auch heute noch?




Die Gotteserscheinungen des Alten Testaments mögen ja interessante Geschichten sein. Aber wie realistisch sind sie wirklich? Weisen sie uns tatsächlich auf eine Wirklichkeit hin, die normalerweise unseren Sinnen verschlossen bleibt?
  Um das herauszufinden, wäre interessant, ob von solchen Gotteserscheinungen auch heute noch berichtet wird. Wenn ja, wäre damit zumindest eine Brücke zu entsprechenden biblischen Berichten geschlagen.
    Und tatsächlich, es gibt zahlreiche solcher zeitgenössischen Berichte. Allerdings erscheint in ihnen nicht Gott selber, sondern Jesus, der vorgebliche Sohn Gottes und unser Erlöser. Diesen Zeugnisse stehen also in der Tradition von dem Damaskuserlebnis des Paulus (Apostelgeschichte 9)
    Stellvertretend für etliche andere möchte ich dieses Zeugnis hier vorstellen, da ich die Frau persönlich kenne:  Ein überraschender Besuch

Natürlich ist mir klar, dass dies nun kein hundertprozentiger Beweis ist, dass an der Sache mit Gott und Jesus etwas dran ist. Aber ist ein starker Hinweis, der vielleicht die These vom biblischen Gott als Erschaffer unseres Universums untermauern könnte.

Der biblische Gott - ein sich offenbarender Gott?



Als aber der HERR sah, dass er hinging, um zu sehen, rief Gott ihn aus dem Busch und sprach: Mose, Mose! Er antwortete: Hier bin ich. 5 Er sprach: Tritt nicht herzu, zieh deine Schuhe von deinen Füßen; denn der Ort, darauf du stehst, ist heiliges Land! 6 Und er sprach weiter: Ich bin der Gott deines Vaters, der Gott Abrahams, der Gott Isaaks und der Gott Jakobs. Und Mose verhüllte sein Angesicht; denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen  (2.Mose 3)

Man kann sich natürlich fragen, ob diese Geschichte sich tatsächlich ereignet hat oder frei erfunden ist. Fakt aber ist, dass sie kein Einzelfall in der Bibel ist. Immer und immer soll sich der biblische Gott Menschen geoffenbart haben.
  Da die Bibel eine weltweite Verbreitung gefunden hat, ist dies allgemein bekannt. Aber kann man dieser Behauptung vertrauen? Sind wir Heutigen nicht doch zu weit weg von den damaligen Geschehnissen, um das wirklich gut beurteilen zu können?
  Aber was, wenn es doch stimmt? Sich der biblische Gott in vormaligen Zeiten tatsächlich geoffenbart hat? Hätte das für uns heute noch eine Bedeutung? Und was, wenn er sich auch heute noch offenbaren würde? Es entsprechende Berichte gäbe? Mehr hier:  Geschichten und Ansichten ...

Halten wir also fest:
1.  Unser Universum lässt einen Erschaffer vermuten
2. Die Bibel berichtet davon, dass sich dieser Erschaffer den Menschen geoffenbart haben soll

Freitag, 24. Januar 2020

Viele Kandidaten und ein Hauptverdächtiger




Wir wissen gesichert nur von einem Universum und können hier eine wundersame und extrem unwahrscheinliche Feinabstimmung erkennen, die Leben auf unserem Planeten überhaupt erst ermöglicht hat. Vieles spricht dafür, dass hier eine planerische Absicht und Erschaffung vorliegt.
    Was uns aber vor ein großes Rätsel stellt: Wer oder was soll uns denn das alles erschaffen haben? Im Grunde genommen müssten wir uns wie in einem Mordfall die Frage stellen: Wer war der Täter? und uns auf Spurensuche begeben.

Nun wissen wir ja alle, dass es die unterschiedlichsten Schöpfungsmythen mit verschiedensten agierenden Gottheiten gibt. Sie haben erst einmal bestenfalls Kandidatenstatus und vielleicht war es ja auch ganz jemand anders. Jemand den wir noch nicht einmal ansatzweise erkennen oder erahnen.
   Nun sind ja viele tausend Jahre ins Land gezogen, in denen man sich mit der Erschafferfrage beschäftigt hat. Und man kann da sicher mit Fug und Recht behaupten, dass sich hier der biblische Gott als Hauptverdächtiger herauskristallisiert hat ( insgesamt weltweit 3,5 Milliarden christlich und muslimisch Gläubige).
   Ich denke, dass dies rechtfertigt uns mit Ihm jetzt auch mal etwas näher zu befassen. Gibt es wirklich belastbare Hinweise, dass Er der Erschaffer unseres Universums sein könnte, das Er überhaupt existiert? 

Ich ahne, dass viele an dieser Stelle müde geworden sind. Sich die Frage schon oft gestellt und ergebnislos abgebrochen haben. Aber wäre es vielleicht nicht doch einen neuen, frischen Versuch wert? Vielleicht ist man die Sache ja nur falsch angegangen, am richtigen Pfad vorbeigelaufen und dann in einem Niemandsland gelandet.
    Ich erinnere mich an eine Fernschachpartie, die ich vor fast 40 Jahren mal gespielt habe. Es stand spitz auf Knopf und ich spürte, dass ich jetzt einen guten Zug finden musste. Aber alles, was ich auf dem Analysebrett ausprobierte, sah nach Verlust aus.
    Irgendetwas in mir wollte das einfach nicht akzeptieren. Also suchte ich weiter. Stunde um Stunde verstrich, aber ich gab nicht auf. Irgendetwas  sagte mir, dass es eine Lösung geben musste. Dann probierte ich einen Zug aus, denn ich bislang als völlig absurd angesehen und deshalb auch nicht weiter beachtet hatte. Und plötzlich, in einem erleuchteten Augenblick, erkannte ich, dass es der absolute Gewinnzug war. 
    Alles war auf einmal ganz logisch und stimmig. Und von einem unwahrscheinlichem Glücksgefühl begleitet. Die hartnäckige Suche hatte sich gelohnt!

Donnerstag, 23. Januar 2020

Unser Weltall: erschaffen oder absichtslos entstanden?




Zu fast allen Zeiten hat die Überzeugung vorgeherrscht, dass unsere Welt von höheren Wesen erschaffen worden sei. Lediglich bei der genaueren Bestimmung jener unsichtbaren Macht/Mächte herrschte Uneinigkeit. Die einen sagte so und die anderen behaupteten etwas Anderes.
    Erst mit dem Aufkommen der modernen Naturwissenschaften hat sich dann die Vorstellung etabliert, dass unser Weltall auch ohne einen Erschaffer
erklärbar wäre. Die vielen fein abgestimmten Komponenten unseres Weltalls,
die für Leben auf der Erde nötige Voraussetzungen sind, durchaus auch zufällig entstanden sein könnten. Wenn man beispielsweise ein Multiversum (Milliarden von Paralleluniversen) annehmen würde. Der naturalistische Vordenker Richard Dawkins hat dies in seinem bekannten Buch "Der Gotteswahn" seitenlang ausgeführt.

Nun weiß ich aus unzähligen Diskussionen, dass es müßig ist einen eingefleischten Naturalisten von der Erschaffer-These überzeugen zu wollen. Er wird sich mit Händen und Füssen dagegen wehren, wohl wissend, dass allein schon das Eingeständnis der ernsthaften Möglichkeit eines Erschaffers sein bisheriges Weltbild in Frage stellen und Konsequenzen nach sich ziehen könnte.
  Aber kann man wirklich seriöserweise diese Möglichkeit eines Erschaffers in Abrede stellen? Sie mit einer Gegenfrage: „Und wer hat den Erschaffer erschaffen?“ und einer spekulativen Multiversums-these (Dawkins) aus der Welt schaffen?
  Nein, das kann man nicht! Seriöserweise müsste man (eigentlich) auch als eingefleischter Naturalist zugeben, dass die Erschaffer-these ihre Berechtigung hat.

Halten wir also fest: Das unser Weltall erschaffen wurde, ist eine durchaus berechtigte, wenn auch nicht zweifelsfrei bewiesene, Annahme
Hier noch ein ergänzender Artikel: Das massgeschneiderte Universum

Mittwoch, 29. November 2017

Warum manche Christen so "fanatisch" sind

'Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde. Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft.     Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." '

1. Korinther 1:17-19
https://www.bible.com/bible/51/1CO.1.17-19
'Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde. Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft.     Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." '

1. Korinther 1:17-19
https://www.bible.com/bible/51/1CO.1.17-19
'Denn Christus hat mich nicht gesandt, zu taufen, sondern das Evangelium zu predigen, nicht mit klugen Worten, auf daß nicht das Kreuz Christi zunichte werde. Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden ist's eine Gotteskraft.     Denn es steht geschrieben: "Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen." '

1. Korinther 1:17-19
https://www.bible.com/bible/51/1CO.1.17-19


Fanatiker haben keine guten Ruf. Sie werden oft als verblendet und/oder rücksichtslos empfunden. Als Menschen, denen das gesunde (Mittel-) Maß fehlt. Und in der Tat lassen sich hierfür genügend (negative) Beispiele anführen. Aber heißt das nun, dass automatisch jeder Fanatiker verblendet und/oder rücksichtlos sein muss? Wohl kaum!    

Einer der berühmtesten Fanatiker der Geschichte ist wohl Paulus gewesen. Überzeugt davon dem auferstandenen Jesus persönlich begegnet und von Ihm zur Mission berufen zu sein, verbreitete er die Botschaft von der Auferstehung Jesu - unter vielfachen Leiden - in Kleinasien, Griechenland und Rom. 

War nun Paulus verblendet und rücksichtslos? Könnte es nicht sein, dass ihm der auferstandene Jesus wirklich begegnet ist und ihn beauftragt hat? Und war er nicht in erster Linie rücksichtslos gegenüber sich selber?
   Persönlich kann ich sagen, dass ich diese Leidenschaft des Paulus nachempfinden kann. Denn ich habe eine ähnlich dramatische Bekehrung wie Paulus erlebt  Meine Bekehrungsgeschichte
     Wer so in seinen Grundfesten erschüttert wurde und glaubt, die rettende Gnade Gottes erlebt zu haben, kann eigentlich nicht  schweigen. Es ist ihm/ihr eine heilige Pflicht anderen davon zu erzählen.
    Das dies nicht immer und überall auf Gegenliebe stößt, ist dann wohl der zu entrichtende Preis. Aber für uns gilt das gleiche wie für  Paulus:






Donnerstag, 11. Mai 2017

Von Zeichen und Wundern, übernatürlichen Mächten und dem wahren Gott



Es gibt jene Menschen, die einem naturalistischen Weltbild anhängen und für die es demzufolge auch keine übernatürlichen Zeichen und Wunder geben kann. Dies ist - angesichts der unermesslichen Zahl entsprechender Berichte – eine Überzeugung , die man nur als Blindheit oder ein Verschließen der Augen vor dem Offensichtlichen bezeichnen kann.

    Aus unzähligen Gesprächen mit solchen Naturalisten weiß ich allerdings auch, dass diese Blindheit wirklich nur schwer heilbar ist. Sie geht oft mit intellektuellem Hochmut und rechthaberischer Besserwisserei einher.      
    Und vielleicht bedarf es da tatsächlich eines entsprechenden Erlebnisses, um einem solchermaßen Verblendeten die Augen zu öffnen.

Der weitaus größte Teil der Menschheit ist sich allerdings der Existenz von Zeichen und Wundern bewusst, hat so etwas meist selber schon erlebt. Und geht demzufolge von der Existenz einer oder verschiedener höherer Mächte aus, die in unsere Welt hineinwirken.

   Es sind jene Zeichen und Wunder, die uns das Vorhandensein einer jenseitigen Welt erkennen lassen. Anders ausgedrückt: Wenn es jene Zeichen und Wunder nicht gäbe, gäbe es auch keinen Grund an jenseitige Mächte zu glauben. So aber gehen die Meisten davon aus, dass sie uns warnen, helfen, lenken, heilen, bestrafen, trösten, unterstützen, vernichten (usw.) wollen.

Das eigentlich Verwirrende ist nun, dass es solche Zeichen und Wunder in allen Religionen und Glaubensrichtungen gibt. Der römische Göttergläubige hat sie erlebt, der gläubige Moslem und Hindu weiß davon zu berichten und auch dem schamanistischen Esoteriker sind sie nicht fremd. Ganz zu schweigen vom tibetischen Buddhisten, den eine rein naturalistische Weltsicht vollkommen befremdet.

   Und in der Tat liegt hier das eigentliche Problem. Denn das Funktionieren oder Erleben eines übernatürlichen Vorgangs übt eine solche Faszination aus, dass die innere Alarmanlage oft überlistet/außer Betrieb gesetzt wird. Frei nach dem Motto: Wenn es funktioniert, muss es auch gut bzw. richtig sein. Dies allerdings ist - aus meiner Sicht – ein gefährlicher Trugschluß!
„Durch Yoga erfuhr ich zunehmend die Gegenwart von Geistwesen, die mich leiteten und mir psychische Kräfte verliehen.“
schreibt der ehemalige Yogi Rabindranath Maharay in seinem autobiografischen Buch „Tod eines Guru“

Er war sehr vertraut mit übernatürlichen Dingen. Sie übten eine große Faszination auf ihn aus. Gleichzeitig spürte er aber auch, dass da etwas nicht stimmen konnte:
  „Die Hindugötter, denen ich in Trance begegnete, flößten mir Furcht und Schrecken ein ...von keinem von ihnen hatte ich den Eindruck, dass ich ihm trauen konnte. Da war keiner, der mich liebte." 
Es war ein langer Weg für Rabi, bevor er zum christlichen Glauben fand. Hier fand er jenen Frieden, den er solange vergeblich im Hinduismus gesucht hatte. Und er erkannte, dass er es zuvor mit Mächten der Finsternis zu tun gehabt hatte. Sie die Quelle all seiner übernatürlichen Erfahrungen gewesen waren:
Voller Freude über die Befreiung aus der Angst, die uns einst im eisernen Griff hatte, zerschlugen Krishna (sein Bruder) und ich die Götzen und die religiösen Bilder, mitsamt der Shivafigur. Nur wenige Tage zuvor … hätte ich so etwas nicht einmal im Traum gewagt. Aber die Macht Jesu brach die Ketten der Angst entzwei.“

Ich fasse noch einmal zusammen: a) Es kann keinen berechtigten Zweifel an dem Vorhandensein von Zeichen und Wundern und übernatürlichen Mächten geben b) es kann sich dabei aber um Mächte der Finsternis oder den wahren Gott handeln.

  Natürlich wird das die Meisten jetzt nicht auf Anhieb überzeugen, aber vielleicht reicht es schon dies im Hinterkopf zu behalten. Meine persönlichen Erlebnisse mit den Mächten der Finsternis und dem wahren Gott kann man übrigens hier:  Im Banne des Bösen (anclicken) nachlesen